Pressemeldungen

Montag, der 22. März 2021
LDC, Novo Nordisk und Universitätsklinikum Heidelberg kooperieren im Bereich Kardiologie
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LDC, Novo Nordisk und Universitätsklinikum Heidelberg kooperieren im Bereich Kardiologie

Dortmund, Deutschland – 22. März 2021 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), Novo Nordisk und das Universitätsklinikum Heidelberg starten eine Kollaboration, um eine neue Therapie gegen Herzinsuffizienz zu entwickeln.

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Die kardiale Ca2+/Calmodulin-abhängige Kinase II (CaMKII) spielt eine zentrale Rolle bei maladaptiven Prozessen im erkrankten Herzen. Die Partner wollen mit Hilfe einer innovativen Strategie eine neue Klasse von CaMKII-Modulatoren entwickeln, die unerwünschte Effekte von CaMKII blockieren und gleichzeitig deren physiologische Funktion erhalten.

Dieser neue Ansatz wurde von Prof. Johannes Backs und seinem Team am Universitätsklinikum Heidelberg entdeckt, validiert und zusammen mit dem LDC weiterentwickelt. In der ersten Projektphase wurde die Forschung von Prof. Johannes Backs vom Deutschen Zentrum für HerzKreislauf-Forschung (DZHK) durch ein Programm gefördert, das die Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung unterstützt. Im Zuge ihrer Zusammenarbeit ist es den Partnern gelungen, eine Reihe vielversprechender Hitsubstanzen zu identifizieren.

„Wir freuen uns sehr, mit dem exzellenten Team von Prof. Johannes Backs weiterzuarbeiten und begrüßen Novo Nordisk in der zweiten Phase unserer Kooperation, in der wir uns auf die Weiterentwicklung unserer Hits zu Leitstrukturen konzentrieren. Wir schätzen die frühe Einbindung, durch die Novo Nordisk den Projektfortschritt mit wertvollem Input steuern kann“, sagt Bert Klebl, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des LDC.

„Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten und tödlichsten Diagnosen im Krankenhaus – und trotz therapeutischer Fortschritte sehen wir immer noch sehr hohe Morbidität und Mortalität“, ergänzt Prof. Johannes Backs. „Unser Ansatz hat gute Aussichten, eine neue, wirksame und sichere Behandlungsmöglichkeit zu bieten. Wir sind begeistert, mit dem LDC und Novo Nordisk zusammenzuarbeiten, um das Projekt weiter in Richtung Anwendung voranzubringen.”

„Diese Kooperation ermöglicht, die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung nutzen zu können, die das Potenzial von CaMKII als therapeutische Zielstruktur bei Herzinsuffizienz belegen. Es ist eine einzigartige Chance, Teil einer Kooperation zu werden, die über tiefes biologisches Verständnis und hervorragende technische Fähigkeiten verfügt, um neue Behandlungen für Patienten mit Herzinsuffizienz zu entwickeln. Sie unterstützt auch das Ziel von Novo Nordisk, wirksame Behandlungen für Patienten anzubieten, die unter dieser Krankheit leiden“, sagt Karin Conde-Knape, SVP Global Drug Discovery bei Novo Nordisk.

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Über das LDC
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-PlanckInnovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zu pharmazeutischen Leitstrukturen (Proof-of-Concept in Modellsystemen). In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial.
Das Lead Discovery Center arbeitet weltweit mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, Sotio, verschiedenen Investoren sowie führenden akademischen Drug Discovery Zentren zusammen und unterhält eine enge Partnerschaft mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Technologietransfer Fonds KHAN-I.
Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Montag, der 22. März 2021
LDC und Cumulus Oncology starten strategische Zusammenarbeit
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LDC und Cumulus Oncology starten strategische Zusammenarbeit

Dortmund, Deutschland, und Edinburgh, Schottland, 22. März 2021 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und Cumulus Oncology haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die Entdeckung und Entwicklung neuer Krebstherapien zu beschleunigen.

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Die Zusammenarbeit baut auf der komplementären Expertise beider Partner auf: Das LDC bringt seine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Wirkstoffen ein und zudem sein Team, das über die nötigen Kompetenzen verfügt, um neue Wirkstoffe für verschiedene onkologische Targets zu entwickeln. Cumulus Oncology steuert ein Team erfolgreicher Life-Science-Gründer bei, die schon zahlreiche onkologische Projekte in die Anwendung überführt haben, außerdem wissenschaftliche Experten, Onkologen und Spezialisten aus dem Pharmasektor.

Die Kooperation beruht auf ausgewogenen Beiträgen beider Seiten und der gemeinsamen Motivation, ein wachsendes Portfolio an Wirkstoffen aufzubauen, das Small Molecules und Biologics mit außergewöhnlichem medizinischem und kommerziellem Potenzial umfasst. Jeder Partner steuert Targets und Bausteine der Wertschöpfungskette im Bereich der Onkologie bei, um sie gemeinsam zu entwickeln und möglicherweise neue Unternehmen zu gründen. Die Partnerschaft wird auch den Zugang beider Seiten zu Finanzierungs- und Kooperationspartnern in aller Welt erweitern.

„Ich bin sicher, dass es uns zusammen mit Cumulus Oncology gelingen wird, innovative Ansätze zur Krebstherapie aus unserem akademischen Netzwerk zu nutzen und diese von einem frühen Forschungsstadium in echte Innovationen in der Krebsforschung und -therapie zu übertragen“, meint Bert Klebl, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des LDC. „Diese strategische Partnerschaft mit einem der führenden Drug Discovery Zentren Europas ist eine großartige Chance für Cumulus Oncology, unsere Pipeline an innovativen Krebswirkstoffen weiter auszubauen“, sagt Alan Wise, Aufsichtsratsvorsitzender von Cumulus Oncology.

„Wir freuen uns sehr, mit unseren Kollegen am LDC zusammenzuarbeiten zum gegenseitigen Nutzen unserer beiden Organisationen und letztlich zum Wohle der Krebsforschung und der Patienten, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind“, ergänzt Clare Wareing, Gründerin und Geschäftsführerin von Cumulus Oncology.

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Über Cumulus Oncology
Die 2017 gegründete Cumulus Oncology greift neue Ansätze zur Krebstherapie von akademischen Einrichtungen, kommerziellen Drug Discovery Gruppen und biopharmazeutischen Firmen auf. Das Unternehmen identifiziert auch neue Zielstrukturen für Wirkstoffentwicklungsprogramme, die es unterstützt. Ausgewählte Wirkstoffe werden in neue Unternehmen ausgegliedert, sofern sie eine strenge Due Diligence, Marktbewertung, Verhandlung der Konditionen und eine eingehende Machbarkeitsprüfung des Investitionsvorhabens bestehen. Diese neuen Unternehmen werden von Cumulus betreut, bis ein entscheidender Sprung in der Wertschöpfung erzielt ist. Cumulus sorgt über sein Netzwerk an Risikokapitalgebern auch für die weitere Finanzierung der Neugründungen. Das Gründungsteam umfasst erfolgreiche Life-Science-Gründer, Onkologen, Wissenschaftler und andere Experten aus der onkologischen Arzneimittelentwicklung und dem Pharmasektor. Der Fokus liegt auf Small Molecules und Biologics, die bekannte oder neue Signalwege bei Krebserkrankungen adressieren und für die es eine klare Entwicklungsstrategie bis hin zur klinischen Prüfung gibt. Weitere Informationen: www.cumulusoncology.com

Über das Lead Discovery Center
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-Planck-Innovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zu pharmazeutischen Leitstrukturen (Proof-ofConcept in Modellsystemen). In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial.

Das Lead Discovery Center arbeitet weltweit mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, verschiedenen Investoren sowie führenden akademischen Drug Discovery Zentren zusammen und unterhält eine enge Partnerschaft mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Technologietransfer Fonds KHAN-I. Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Mittwoch, der 27. Januar 2021
Erste Behandlung mit neuem Krebsimmuntherapeutikum Q702 im Rahmen einer Phase-1-Studie
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Erste Behandlung mit neuem Krebsimmuntherapeutikum Q702 im Rahmen einer Phase-1-Studie

Dortmund, 27. Januar 2021 – Der langjährige strategische Partner des LDC
und koreanische Onkologie-Spezialist Qurient hat im Rahmen einer Phase-1-
Studie die erste Behandlung mit Q702 begonnen.

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Die Studie umfasst Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren an mehreren Kliniken in den USA. Q702 ist ein dreifacher Kinase-Inhibitor gegen Axl, Mer und CSF1R, der oral verabreicht werden kann. Er wurde am Max-Planck-Institut für Biochemie entdeckt und zunächst am LDC weiterentwickelt, bis er für weitere Optimierungen und die präklinische und klinische Entwicklung an Qurient lizenziert wurde. Der Wirkstoff stärkt Immunzellen in der Mikroumgebung des Tumors und erhöht die Sichtbarkeit der Tumorzellen für das Immunsystem. Damit könnte er neue Chancen für Patienten bieten, die auf verfügbare Therapien nicht ansprechen.

Die originalen Pressemitteilungen finden Sie hier:

Pressemeldung von Qurient vom 26. Januar 2021 (nur in englischer Sprache verfügbar)
Pressemeldung von Qurient und LDC zur IND-Zulassung, Mai 2020 (nur in englischer Sprache verfügbar)

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Über Qurient
Qurient ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das an der koreanischen Börse notiert ist (KRX 115180). Mit Hilfe einer virtuellen R&D Projektmanagement-Plattform entwickelt Qurient neue Therapeutika von der Entdeckung bis zum Proof-of-Concept beim Menschen. Qurient hat aktuell drei Programme in der klinischen Entwicklung: Q301, ein topischer Leukotrien-Inhibitor zur Behandlung atopischer Dermatitis (Phase 2b abgeschlossen); Telacebec (Q203), ein innovativer, oral verfügbarer Cytochrom-bc1-Inhibitor zur Behandlung von Tuberkulose (Phase 2 abgeschlossen); und Q702 (zur Phase 1/2 zugelassen durch die FDA). Qurient hat kürzlich Q901, einen selektiven CDK7-Inhibitor, als präklinischen Kandidaten für solide Tumore nominiert. Start der klinischen Prüfungen ist voraussichtlich 2021.
Weitere Informationen: www.qurient.com

Über Lead Discovery Center GmbH
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-PlanckInnovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zupharmazeutischen Leitstrukturen („Proof-of-Concept“) in Modellsystemen. In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und der Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial. Das Lead Discovery Center ist der Max-Planck-Gesellschaft langfristig verbunden und arbeitet mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, verschiedenen Investoren sowie mit führenden Zentren für Wirkstoffforschung weltweit zusammen.
Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Über Max-Planck-Innovation
Als Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft ist Max-Planck-Innovation das Bindeglied zwischen Industrie und Grundlagenforschung. Mit unserem interdisziplinären Team beraten und unterstützen wir die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max-Planck-Institute bei der Bewertung von Erfindungen, der Anmeldung von Patenten sowie der Gründung von Unternehmen. Der Industrie bieten wir einen zentralen Zugang zu den Innovationen der Max-Planck-Institute. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe: Den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wirtschaftlich und gesellschaftlich nützliche Produkte.
Weitere Informationen: www.max-planck-innovation.de

Dienstag, der 11. Juli 2017
Daiichi Sankyo, Max-Planck-Innovation und das Lead Discovery Center geben Kooperation im Bereich der Krebsforschung bekannt
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Daiichi Sankyo, Max-Planck-Innovation und das Lead Discovery Center geben Kooperation im Bereich der Krebsforschung bekannt

Daiichi Sankyo, Max-Planck-Innovation und LDC haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit erhält Daiichi Sankyo die Option, exklusive Rechte an einer neuen Leitstruktur zur Behandlung von Krebs zu erwerben, die am LDC entwickelt wird.

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Dortmund und Tokyo, Japan / Basking Ridge, NJ, USA – 11. Juli 2017 – Daiichi Sankyo Co., Limited (im Folgenden Daiichi Sankyo), die Max-Planck-Innovation GmbH und die Lead Discovery Center GmbH haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit erhält Daiichi Sankyo die Option, exklusive Rechte an einer neuen Leitstruktur zur Behandlung von Krebs zu erwerben, die am Lead Discovery Center entwickelt wird.

Diese neue Partnerschaft beruht auf Forschungsergebnissen im Bereich der transkriptionellen Regulation von Prof. Matthias Geyer am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund und dem Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and research) in Bonn. Daiichi Sankyo, die Max-Planck-Wissenschaftler und das Lead Discovery Center werden eng zusammenarbeiten, um diese neuartigen Wirkstoffe, welche die Transkription und Proliferation von Krebszellen adressieren, weiter zu optimieren. Dabei werden sie von der besonderen Expertise des Lead Discovery Centers in der Entwicklung hochselektiver Kinase-Inhibitoren profitieren.

Daiichi Sankyo und die Max-Planck-Gesellschaft (mit Unterstützung der Max Planck Förderstiftung) werden die entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Lead Discovery Center gemeinsam finanzieren. Sobald das Programm den ‚Proof-of-Concept‘ in relevanten in vivo Modellen erreicht, erhält Daiichi Sankyo die Option, es zu vorab vereinbarten Konditionen exklusiv zu lizenzieren, um es in die präklinische und klinische Entwicklung zu überführen. Die Vereinbarung beinhaltet eine Vorabzahlung sowie entwicklungs- und verkaufsbezogene Meilensteinzahlungen plus Royaltys. Die Lizenzeinnahmen werden zwischen der Max-Planck-Gesellschaft, dem Lead Discovery Center und allen beteiligten Forschungsinstituten geteilt.

„Das Lead Discovery Center ist unser bevorzugter Partner für innovative Drug-Discovery-Projekte und für die Entwicklung von Wirkstoffen mit hohem therapeutischem Potenzial, die aus Max-Planck-Instituten hervorgehen. Daiichi Sankyo zählt fraglos zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Bereitstellung innovativer pharmazeutischer Produkte, und diese Vereinbarung bestätigt erneut die hohe Qualität der Forschungsprojekte in den Max-Planck-Laboren. Außerdem bietet sie eine großartige Gelegenheit, die Forschungsergebnisse in die pharmazeutische Entwicklung voranzubringen und Krebspatienten somit möglicherweise neue therapeutische Optionen zu eröffnen“, so Dr. Matthias Stein-Gerlach, Patent- und Lizenzmanager bei Max-Planck-Innovation, der Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft.

„Diese Kooperations- und Optionsvereinbarung baut auf den hervorragenden Erfahrungen auf, die Daiichi Sankyo und das Lead Discovery Center bereits in einer 2014 begonnenen Zusammenarbeit gemacht haben, und auch auf den engen Beziehungen zwischen Daiichi Sankyo und der Max-Planck-Gesellschaft, u.a. durch die Kollaboration mit dem Labor von Axel Ulrich. Max-Planck-Innovation hat maßgeblich zum Zustandekommen dieser Partnerschaft beigetragen”, ergänzt Dr. Bert Klebl, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Vorstand des Lead Discovery Centers.

„Daiichi Sankyo Cancer Enterprise freut sich sehr, diese Forschungskooperation mit Max-Planck-Innovation und dem Lead Discovery Center zu beginnen, um innovative Wirkstoffe gegen Krebs zu generieren”, sagte Antoine Yver, MD, MSc, Executive Vice President und Global Head of Oncology Research & Development bei Daiichi Sankyo. „Wir sind begeistert, die hochqualitative Wissenschaft der Max-Planck-Gesellschaft und die Expertise des Lead Discovery Centers in der Wirkstoffforschung in die Forschungs- und Entwicklungsplattform für neue Medikamente bei Daiichi Sankyo zu integrieren.”
Daiichi Sankyo, das Lead Discovery Center und die Max-Planck-Gesellschaft beabsichtigen, ihre Zusammenarbeit künftig auf weitere Programme auszuweiten.

Über Max-Planck-Innovation
Als Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft ist Max-Planck-Innovation das Bindeglied zwischen Industrie und Grundlagenforschung. Mit unserem interdisziplinären Team beraten und unterstützen wir die Wissenschaftler bei der Bewertung von Erfindungen, der Anmeldung von Patenten sowie der Gründung von Unternehmen. Der Industrie bieten wir einen zentralen Zugang zu den Innovationen der Max-Planck-Institute. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe: Den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wirtschaftlich und gesellschaftlich nützliche Produkte.
Weitere Informationen: www.max-planck-innovation.de

Über Daiichi Sankyo Cancer Enterprise

Die Vision von Daiichi Sankyo Cancer Enterprise ist es, unsere innovative Wissenschaft auf Weltklasseniveau zu nutzen und über traditionelle Herangehensweisen hinauszugehen, um für Patienten mit Krebs bedeutsame Behandlungsoptionen zu entwickeln. Wir engagieren uns dafür, Wissenschaft in einen Mehrwert für Patienten zu verwandeln. Dieses Gefühl der Verpflichtung treibt uns an. Unsere Krebspipeline ist verankert in unseren Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) und Akute myeloische Leukämie (AML) Franchises. Zur Pipeline gehören mehr als 20 niedermolekulare Verbindungen, monoklonale Antikörper und ADCs, die aus unseren zwei leistungsstarken Forschungszentren stammen: unsere beiden Labors für die biologische/ Immuno-Onkologie und niedermolekulare Verbindungen in Japan, sowie Plexxikon Inc., unser strukturgeleitetes Forschungs- & Entwicklungscenter für niedermolekulare Verbindungen in Berkeley, Kalifornien.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.DSCancerEnterprise.com

Über Daiichi Sankyo
Daiichi Sankyo entwickelt und vermarktet innovative Arzneimittel für Patienten in Industriestaaten sowie in aufstrebenden Ländern. Im Fokus stehen Medikamente für unterschiedliche, bislang unzureichend behandelte Krankheitsbilder. Unsere vielversprechende Entwicklungspipeline baut auf einer über einhundertjährigen Forschungsgeschichte und einer Leidenschaft für Innovation auf. 15.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern tragen dazu bei, dass Daiichi Sankyo Patienten wirksame Therapien anbieten kann. Daiichi Sankyo verfügt nicht nur über ein starkes Portfolio von Arzneimitteln gegen Hypertonie und thrombotische Erkrankungen, sondern hat die Vision, als „Global Pharma Innovator“ weltweit führende Innovationen in der Pharmaindustrie zu entwickeln, um Wettbewerbsvorteile in der Onkologie zu erzielen. Unsere Forschung und klinische Entwicklung konzentrieren sich darauf, Patienten Zugang zu neuen Therapien in der Onkologie, inklusive der Immuno-Onkologie, zu ermöglichen. Wir erforschen zudem Therapieansätze, die zukünftig an Bedeutung gewinnen werden, wie etwa für neurodegenerative Erkrankungen, Herz- und Nierenerkrankungen und andere seltene Erkrankungen.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.dsi.com

Dienstag, der 11. April 2017
LDC und SOTIO schließen Lizenz- und Kooperationsabkommen zur Entwicklung einer neuartigen Krebstherapie
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LDC und SOTIO schließen Lizenz- und Kooperationsabkommen zur Entwicklung einer neuartigen Krebstherapie

Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), die Max-Planck-Innovation GmbH (MI) und SOTIO a.s. haben eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung unterzeichnet. Damit erhält SOTIO die exklusiven Rechte an einem onkologischen Entwicklungsprogramm, das eine neue Zielstruktur im Tumorstoffwechsel adressiert. Sie wurde am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns entdeckt und gemeinsam vom LDC und Max-Planck Wissenschaftlern in der Wirkstoffforschung vorangetrieben.

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Dortmund und Prag, Tschechien, 11. April 2017 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), die Max-Planck-Innovation GmbH (MI) und SOTIO a.s. haben eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung unterzeichnet. Damit erhält SOTIO die exklusiven Rechte an einem onkologischen Entwicklungsprogramm, das eine neue Zielstruktur im Tumorstoffwechsel adressiert. Sie wurde am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns entdeckt und gemeinsam vom LDC und Max-Planck Wissenschaftlern in der Wirkstoffforschung vorangetrieben.

 
Im Rahmen der Vereinbarung werden das LDC und seine akademischen Partner in enger Abstimmung mit SOTIO potenzielle Wirkstoffe weiter optimieren und zusätzlich entsprechende Biomarker identifizieren. Sobald ein präklinischer Kandidat feststeht, wird SOTIO die weitere präklinische und klinische Entwicklung sowie das Marketing und die Kommerzialisierung verantworten.

 
SOTIO wird die Kosten für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit am LDC tragen. Weiterhin hat das LDC Anspruch auf eine Vorabzahlung, entwicklungs- und umsatzabhängige Meilensteinzahlungen sowie auf Anteile an den Nettoerlösen aus dem Verkauf des Produktes. Alle Einnahmen, die das LDC aus der Kommerzialisierung des Programmes erzielt, werden mit den akademischen Erfindern, dem Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und der Max-Planck-Gesellschaft geteilt. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt.

 
„Wir freuen uns sehr, mit SOTIO zusammen zu arbeiten”, so Dr. Bert Klebl, Geschäftsführer des LDC. „Das Team bei SOTIO vereint fundierte Expertise in der globalen Arzneimittel-entwicklung mit der Schnelligkeit eines mittelständigen Innovationsführers. Das macht sie zu einem idealen Partner, um die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Team in neue Medikamente zu übertragen. Gemeinsam haben wir einen völlig neuen molekularen Mechanismus erforscht und mögliche Wirkstoffkandidaten für die Krebstherapie entwickelt. Zusammen mit SOTIO sind wir bestens aufgestellt, diese so schnell wie möglich für Patienten verfügbar zu machen.“

„Den Stoffwechsel von Tumorzellen zu adressieren, ist ein hochattraktiver und zukunftsweisender Ansatz für die Krebstherapie. Das LDC Team hat auf Basis der Spitzenforschung am Max-Planck-Institut sehr vielversprechende Wirkstoffe mit hoher Wirksamkeit und Sicherheit generiert. Es wären die ersten, die diesen neuartigen Wirkmechanismus adressieren“, meinte Ladislav Bartonicek, Geschäftsführer von SOTIO. „Wir freuen uns sehr darauf, mit Max-Planck und dem LDC zusammenzuarbeiten.”

Über SOTIO

SOTIO ist ein internationales Biotechnologie-Unternehmen der PPF Group. Es ist zentral in der Strategie der PPF Group, ein vielfältiges Biotechnologie-Portfolio aufzubauen, sowohl durch eigene Forschung und Entwicklung als auch durch Kooperationen, Lizenzierungen, Investitionen, Zusammenschlüsse und Übernahmen. Das Unternehmen entwickelt neue Therapien, insbesondere gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen. Am weitesten fortgeschritten ist seine patentgeschützte Plattform für aktive, zelluläre Immuntherapien (ACI) auf Basis dendritischer Zellen. SOTIO führt derzeit mehrere klinische Studien der Phasen I bis III durch, welche die Sicherheit und Wirksamkeit seiner DCVAC-Produkte belegen. Des Weiteren entwickelt SOTIO zusammen mit NBE Therapeutics Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) und gemeinsam mit Cytune Pharma neue IL15-basierte Immuntherapien zur Behandlung von Krebs. SOTIO hat Niederlassungen in Europa, den USA, China und Russland.

Weitere Informationen: www.sotio.com

Kontakt

Richard Kapsa
Head of Communications
T. +420 603 280 971
E. kapsa@sotio.com
SOTIO a.s.
Jankovcova 1518/2
170 00 Prague
Czech Republic

Montag, der 20. März 2017
Arix Bioscience plc, LDC und Universität Leeds vereinbaren Zusammenarbeit zur Wirkstoffentwicklung im Bereich Stoffwechselerkrankungen Erstes gemeinsames Projekt aus der LDC-Arix Vereinbarung
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Arix Bioscience plc, LDC und Universität Leeds vereinbaren Zusammenarbeit zur Wirkstoffentwicklung im Bereich Stoffwechselerkrankungen Erstes gemeinsames Projekt aus der LDC-Arix Vereinbarung

Arix Bioscience plc (LSE:ARIX), ein globales Life Science Unternehmen zur Förderung medizinischer Innovation, hat eine Vereinbarung mit LDC, Max Planck Innovation und der Universität Leeds zur gemeinsamen Wirkstoffentwicklung im Bereich Stoffwechselerkrankungen unterzeichnet – basierend auf Forschungsergebnissen aus diesen Organisationen.

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[Meldung nur auf Englisch verfügbar]

First project from Arix’s agreement with LDC

LONDON, 20 MARCH 2017: Arix Bioscience plc (LSE:ARIX) („Arix Bioscience“ or „the Company“), a global healthcare and life science company supporting medical innovation, has signed an agreement with the Lead Discovery Center GmbH (LDC), Max Planck Innovation GmbH (MI), and the University of Leeds to develop new therapeutics for metabolic diseases based on the discoveries from these organisations.

Under the terms of the agreement, Arix Bioscience will fund and manage experimental work that builds on fundamental discoveries from the faculty of cardiovascular medicine and diabetes at the University of Leeds and LDC, focusing on the development of antagonists of a novel target for a variety of metabolic indications.

LDC, established by Max Planck Innovation and the Max Planck Society to capitalise on the potential of research from Max Planck Institutes, takes basic pathobiology or novel targets from academia and uses its integrated drug discovery platform to produce new candidate therapies for development.

This collaboration originated from a strategic agreement signed between Arix Bioscience and LDC in 2016, under which the LDC shares pipeline projects with Arix Bioscience. This is the first project to arise from this agreement.

Joe Anderson, Chief Executive Officer of Arix Bioscience, commented: „Arix Bioscience aims to identify the best innovation in healthcare and life science and to use our permanent capital approach and strategic insight to support scientific teams in converting this innovation into proprietary development projects.

„We recently raised £100m in an initial public offering on the London Stock Exchange from a range of high quality investors who are supportive of our strategy and enthusiastic about our pipeline. We believe the combination of capital and strategic guidance we can offer can have a transformative impact on early-stage scientific discovery.”

„This collaboration with LDC and the University of Leeds on metabolic projects is the first fruit of Arix’s partnership with the Lead Discovery Center and Max Planck Innovation GmbH, which demonstrates our ability to convert our high-quality relationships into tangible projects based on academic scientific excellence with long-term commercial potential.“

For more information, please contact:

Arix Bioscience PLC
Joe Anderson, CEO
+44 (0) 20 7290 1052

Consilium Strategic Communications
Mary-Jane Elliott, Jessica Hodgson, Ivar Milligan
+44 (0)20 3709 5700
arix@consilium-comms.com

About Arix Bioscience plc
Arix Bioscience plc is a global healthcare and life science company supporting medical innovation. Headquartered in London and with an office in New York, Arix Bioscience sources, finances and builds world class healthcare and life science businesses addressing medical innovation at all stages of development. Operations are supported by privileged access to breakthrough academic science and strategic relationships with leading research accelerators and global pharmaceutical companies.
Arix Bioscience plc is listed on the Main Market of the London Stock Exchange.
For further information, please visit www.arixbioscience.com

About the University of Leeds
The University of Leeds has a long-standing history of working with entrepreneurs and venture firms to take innovative technologies discovered within its academic faculties through into commercialisation. The University has a strong track record in commercialisation with over 100 spin-out companies created since 1995 – the second highest number of any UK university – including 34 currently active and seven of which are market listed.