Pressemeldungen

Montag, der 22. März 2021
LDC, Novo Nordisk und Universitätsklinikum Heidelberg kooperieren im Bereich Kardiologie
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LDC, Novo Nordisk und Universitätsklinikum Heidelberg kooperieren im Bereich Kardiologie

Dortmund, Deutschland – 22. März 2021 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), Novo Nordisk und das Universitätsklinikum Heidelberg starten eine Kollaboration, um eine neue Therapie gegen Herzinsuffizienz zu entwickeln.

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Die kardiale Ca2+/Calmodulin-abhängige Kinase II (CaMKII) spielt eine zentrale Rolle bei maladaptiven Prozessen im erkrankten Herzen. Die Partner wollen mit Hilfe einer innovativen Strategie eine neue Klasse von CaMKII-Modulatoren entwickeln, die unerwünschte Effekte von CaMKII blockieren und gleichzeitig deren physiologische Funktion erhalten.

Dieser neue Ansatz wurde von Prof. Johannes Backs und seinem Team am Universitätsklinikum Heidelberg entdeckt, validiert und zusammen mit dem LDC weiterentwickelt. In der ersten Projektphase wurde die Forschung von Prof. Johannes Backs vom Deutschen Zentrum für HerzKreislauf-Forschung (DZHK) durch ein Programm gefördert, das die Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung unterstützt. Im Zuge ihrer Zusammenarbeit ist es den Partnern gelungen, eine Reihe vielversprechender Hitsubstanzen zu identifizieren.

„Wir freuen uns sehr, mit dem exzellenten Team von Prof. Johannes Backs weiterzuarbeiten und begrüßen Novo Nordisk in der zweiten Phase unserer Kooperation, in der wir uns auf die Weiterentwicklung unserer Hits zu Leitstrukturen konzentrieren. Wir schätzen die frühe Einbindung, durch die Novo Nordisk den Projektfortschritt mit wertvollem Input steuern kann“, sagt Bert Klebl, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des LDC.

„Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten und tödlichsten Diagnosen im Krankenhaus – und trotz therapeutischer Fortschritte sehen wir immer noch sehr hohe Morbidität und Mortalität“, ergänzt Prof. Johannes Backs. „Unser Ansatz hat gute Aussichten, eine neue, wirksame und sichere Behandlungsmöglichkeit zu bieten. Wir sind begeistert, mit dem LDC und Novo Nordisk zusammenzuarbeiten, um das Projekt weiter in Richtung Anwendung voranzubringen.”

„Diese Kooperation ermöglicht, die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung nutzen zu können, die das Potenzial von CaMKII als therapeutische Zielstruktur bei Herzinsuffizienz belegen. Es ist eine einzigartige Chance, Teil einer Kooperation zu werden, die über tiefes biologisches Verständnis und hervorragende technische Fähigkeiten verfügt, um neue Behandlungen für Patienten mit Herzinsuffizienz zu entwickeln. Sie unterstützt auch das Ziel von Novo Nordisk, wirksame Behandlungen für Patienten anzubieten, die unter dieser Krankheit leiden“, sagt Karin Conde-Knape, SVP Global Drug Discovery bei Novo Nordisk.

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Über das LDC
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-PlanckInnovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zu pharmazeutischen Leitstrukturen (Proof-of-Concept in Modellsystemen). In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial.
Das Lead Discovery Center arbeitet weltweit mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, Sotio, verschiedenen Investoren sowie führenden akademischen Drug Discovery Zentren zusammen und unterhält eine enge Partnerschaft mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Technologietransfer Fonds KHAN-I.
Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Montag, der 22. März 2021
LDC und Cumulus Oncology starten strategische Zusammenarbeit
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LDC und Cumulus Oncology starten strategische Zusammenarbeit

Dortmund, Deutschland, und Edinburgh, Schottland, 22. März 2021 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und Cumulus Oncology haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die Entdeckung und Entwicklung neuer Krebstherapien zu beschleunigen.

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Die Zusammenarbeit baut auf der komplementären Expertise beider Partner auf: Das LDC bringt seine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Wirkstoffen ein und zudem sein Team, das über die nötigen Kompetenzen verfügt, um neue Wirkstoffe für verschiedene onkologische Targets zu entwickeln. Cumulus Oncology steuert ein Team erfolgreicher Life-Science-Gründer bei, die schon zahlreiche onkologische Projekte in die Anwendung überführt haben, außerdem wissenschaftliche Experten, Onkologen und Spezialisten aus dem Pharmasektor.

Die Kooperation beruht auf ausgewogenen Beiträgen beider Seiten und der gemeinsamen Motivation, ein wachsendes Portfolio an Wirkstoffen aufzubauen, das Small Molecules und Biologics mit außergewöhnlichem medizinischem und kommerziellem Potenzial umfasst. Jeder Partner steuert Targets und Bausteine der Wertschöpfungskette im Bereich der Onkologie bei, um sie gemeinsam zu entwickeln und möglicherweise neue Unternehmen zu gründen. Die Partnerschaft wird auch den Zugang beider Seiten zu Finanzierungs- und Kooperationspartnern in aller Welt erweitern.

„Ich bin sicher, dass es uns zusammen mit Cumulus Oncology gelingen wird, innovative Ansätze zur Krebstherapie aus unserem akademischen Netzwerk zu nutzen und diese von einem frühen Forschungsstadium in echte Innovationen in der Krebsforschung und -therapie zu übertragen“, meint Bert Klebl, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des LDC. „Diese strategische Partnerschaft mit einem der führenden Drug Discovery Zentren Europas ist eine großartige Chance für Cumulus Oncology, unsere Pipeline an innovativen Krebswirkstoffen weiter auszubauen“, sagt Alan Wise, Aufsichtsratsvorsitzender von Cumulus Oncology.

„Wir freuen uns sehr, mit unseren Kollegen am LDC zusammenzuarbeiten zum gegenseitigen Nutzen unserer beiden Organisationen und letztlich zum Wohle der Krebsforschung und der Patienten, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind“, ergänzt Clare Wareing, Gründerin und Geschäftsführerin von Cumulus Oncology.

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Über Cumulus Oncology
Die 2017 gegründete Cumulus Oncology greift neue Ansätze zur Krebstherapie von akademischen Einrichtungen, kommerziellen Drug Discovery Gruppen und biopharmazeutischen Firmen auf. Das Unternehmen identifiziert auch neue Zielstrukturen für Wirkstoffentwicklungsprogramme, die es unterstützt. Ausgewählte Wirkstoffe werden in neue Unternehmen ausgegliedert, sofern sie eine strenge Due Diligence, Marktbewertung, Verhandlung der Konditionen und eine eingehende Machbarkeitsprüfung des Investitionsvorhabens bestehen. Diese neuen Unternehmen werden von Cumulus betreut, bis ein entscheidender Sprung in der Wertschöpfung erzielt ist. Cumulus sorgt über sein Netzwerk an Risikokapitalgebern auch für die weitere Finanzierung der Neugründungen. Das Gründungsteam umfasst erfolgreiche Life-Science-Gründer, Onkologen, Wissenschaftler und andere Experten aus der onkologischen Arzneimittelentwicklung und dem Pharmasektor. Der Fokus liegt auf Small Molecules und Biologics, die bekannte oder neue Signalwege bei Krebserkrankungen adressieren und für die es eine klare Entwicklungsstrategie bis hin zur klinischen Prüfung gibt. Weitere Informationen: www.cumulusoncology.com

Über das Lead Discovery Center
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-Planck-Innovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zu pharmazeutischen Leitstrukturen (Proof-ofConcept in Modellsystemen). In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial.

Das Lead Discovery Center arbeitet weltweit mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, verschiedenen Investoren sowie führenden akademischen Drug Discovery Zentren zusammen und unterhält eine enge Partnerschaft mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Technologietransfer Fonds KHAN-I. Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Mittwoch, der 27. Januar 2021
Erste Behandlung mit neuem Krebsimmuntherapeutikum Q702 im Rahmen einer Phase-1-Studie
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Erste Behandlung mit neuem Krebsimmuntherapeutikum Q702 im Rahmen einer Phase-1-Studie

Dortmund, 27. Januar 2021 – Der langjährige strategische Partner des LDC
und koreanische Onkologie-Spezialist Qurient hat im Rahmen einer Phase-1-
Studie die erste Behandlung mit Q702 begonnen.

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Die Studie umfasst Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren an mehreren Kliniken in den USA. Q702 ist ein dreifacher Kinase-Inhibitor gegen Axl, Mer und CSF1R, der oral verabreicht werden kann. Er wurde am Max-Planck-Institut für Biochemie entdeckt und zunächst am LDC weiterentwickelt, bis er für weitere Optimierungen und die präklinische und klinische Entwicklung an Qurient lizenziert wurde. Der Wirkstoff stärkt Immunzellen in der Mikroumgebung des Tumors und erhöht die Sichtbarkeit der Tumorzellen für das Immunsystem. Damit könnte er neue Chancen für Patienten bieten, die auf verfügbare Therapien nicht ansprechen.

Die originalen Pressemitteilungen finden Sie hier:

Pressemeldung von Qurient vom 26. Januar 2021 (nur in englischer Sprache verfügbar)
Pressemeldung von Qurient und LDC zur IND-Zulassung, Mai 2020 (nur in englischer Sprache verfügbar)

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Über Qurient
Qurient ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das an der koreanischen Börse notiert ist (KRX 115180). Mit Hilfe einer virtuellen R&D Projektmanagement-Plattform entwickelt Qurient neue Therapeutika von der Entdeckung bis zum Proof-of-Concept beim Menschen. Qurient hat aktuell drei Programme in der klinischen Entwicklung: Q301, ein topischer Leukotrien-Inhibitor zur Behandlung atopischer Dermatitis (Phase 2b abgeschlossen); Telacebec (Q203), ein innovativer, oral verfügbarer Cytochrom-bc1-Inhibitor zur Behandlung von Tuberkulose (Phase 2 abgeschlossen); und Q702 (zur Phase 1/2 zugelassen durch die FDA). Qurient hat kürzlich Q901, einen selektiven CDK7-Inhibitor, als präklinischen Kandidaten für solide Tumore nominiert. Start der klinischen Prüfungen ist voraussichtlich 2021.
Weitere Informationen: www.qurient.com

Über Lead Discovery Center GmbH
Die Lead Discovery Center GmbH wurde 2008 von der Technologietransfer-Organisation Max-PlanckInnovation gegründet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter Medikamente besser zu nutzen. Das Lead Discovery Center nimmt vielversprechende Projekte aus der akademischen Forschung auf und entwickelt sie typischerweise weiter bis zupharmazeutischen Leitstrukturen („Proof-of-Concept“) in Modellsystemen. In enger Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der akademischen Forschung und der Industrie entwickelt das Lead Discovery Center ein umfangreiches Portfolio an Projekten im Bereich niedermolekularer Wirkstoffe sowie therapeutische Antikörper mit außergewöhnlich hohem medizinischem und kommerziellem Potenzial. Das Lead Discovery Center ist der Max-Planck-Gesellschaft langfristig verbunden und arbeitet mit Partnern wie AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, Johnson & Johnson Innovation, Merck KGaA, Qurient, Roche, verschiedenen Investoren sowie mit führenden Zentren für Wirkstoffforschung weltweit zusammen.
Weitere Informationen: www.lead-discovery.de

Über Max-Planck-Innovation
Als Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft ist Max-Planck-Innovation das Bindeglied zwischen Industrie und Grundlagenforschung. Mit unserem interdisziplinären Team beraten und unterstützen wir die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max-Planck-Institute bei der Bewertung von Erfindungen, der Anmeldung von Patenten sowie der Gründung von Unternehmen. Der Industrie bieten wir einen zentralen Zugang zu den Innovationen der Max-Planck-Institute. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe: Den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wirtschaftlich und gesellschaftlich nützliche Produkte.
Weitere Informationen: www.max-planck-innovation.de

Mittwoch, der 12. Oktober 2016
LDC und UGISense AG starten Zusammenarbeit auf neuer Wirkstoffklasse
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LDC und UGISense AG starten Zusammenarbeit auf neuer Wirkstoffklasse

Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und die Biotech-Firma UGISense AG werden zukünftig kooperieren, um innovative Wirkstoffe unter Einsatz der proprietären UgimerTM Antisense-Plattform zu entwickeln.

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Dortmund, 12.Oktober 2016 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und die Biotech-Firma UGISense AG werden zukünftig kooperieren, um innovative Wirkstoffe unter Einsatz der proprietären UgimerTM Antisense-Plattform zu entwickeln. Zusätzlich erwirbt LDC im Rahmen einer ersten Finanzierungsrunde durch mehrere Privatinvestoren über insgesamt 1.2 Mio. € eine Minderheitsbeteiligung an der UGISense AG. Ziel der Partnerschaft ist es, das Potential der innovativen Ugimer Antisense-Plattform mit der Drug Discovery Expertise sowie dem Target-Know-how des LDCs zu kombinieren, um so die Synergie-Effekte voll auszuschöpfen und erfolgreiche Projekte gemeinsam zu kommerzialisieren.

„Die Ugimer-Plattform stellt für uns eine hochspannende Ergänzung zu unseren internen Drug Discovery Technologien dar. Insbesondere im innovativen Bereich der MicroRNAs und bei schwer adressierbaren Targets sehen wir ein großes Potential für Wirkstoffe aus der Klasse der Peptid-Nukleinsäuren“, sagt Dr. Bert Klebl, Geschäftsführer des LDC. „Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Team von UGISense und erste gemeinsame Pilotprojekte.“

„Wir sind sehr erfreut über den erfolgreichen Abschluss der Finanzierung und der Beteiligung des LDCs an der UGISense AG. Unsere Partnerschaft ermöglicht eine fokussierte, qualitativ hochwertige Entwicklung und Kommerzialisierung von Ugimer-Wirkstoffen für Targets mit hohem medizinischen Bedarf“, sagt Dr. Thomas Lindhorst, Vorstand UGISense AG.

Über die UGISense AG

Die UGISense AG ist eine Biotech-Firma, die neue innovative Antisense-Therapeutika in Kooperation mit industriellen und akademischen Partnern entwickelt. Die Entwicklungen erfolgen auf der Basis der proprietären Plattform-Technologie, den UgimerenTM. Die 2016 gegründete Firma ist von privaten Investoren finanziert und wurde vom BAFA (im Programm Zuschuss für Wagniskapital) akkreditiert.

Über UgimereTM

UgimereTM sind kurze Oligonukleotid-Sequenzen, die mit einzelsträngiger DNA oder RNA unter Bildung eines Doppelstranges interagieren können. Die Ausbildung des Doppelstranges führt dazu, dass gezielt krankheitsrelevante Proteine nicht mehr oder nur noch modifiziert ausgebildet werden können. Dadurch kann schon an einem sehr frühen Angriffspunkt therapeutischer Einfluss auf den Krankheitsverlauf genommen werden. Strukturell leiten sich UgimereTM von Peptide Nucleic Acids (PNAs) ab, denen durch chemische Modifikationen pharmakologisch wichtige Funktionen hinzugefügt wurden.

Weitere Informationen: www.ugisense.com

Kontakt

Dr. Thomas Lindhorst
T. +43 (0)664 9123146
E. thomas.lindhorst@ugisense.com

 

UGISense AG
c/o Nordwind Capital GmbH
Residenzstrasse 18
80333 München

Dienstag, der 7. Juni 2016
Das LDC und die kanadische McGill University erhalten $1 Million Förderung für gemeinsame Wirkstoffforschung Erstes Förderprojekt im Rahmen des Kanada / Deutschland Förderprogramms
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Das LDC und die kanadische McGill University erhalten $1 Million Förderung für gemeinsame Wirkstoffforschung Erstes Förderprojekt im Rahmen des Kanada / Deutschland Förderprogramms

Wissenschaftler des Lead Discovery Centers (LDC) in Dortmund und der McGill University in Montréal, Kanada, werden künftig eng zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die Teams eine neue Technologieplattform entwickeln, um Wirkstoffe gegen Krankheiten zu identifizieren, die mit einem fehlerhaften Transport und einer Fehlfaltung von Proteinen in Verbindung stehen. Die Zusammenarbeit wird über drei Jahre mit insgesamt $ 1 Millionengefördert (kanadische Dollar, ca. EUR 0,7 Millionen).

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Dortmund, 7. Juni  2016 – Wissenschaftler des Lead Discovery Centers (LDC) in Dortmund und der McGill University in Montréal, Kanada, werden künftig eng zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die Teams eine neue Technologieplattform entwickeln, um Wirkstoffe gegen Krankheiten zu identifizieren, die mit einem fehlerhaften Transport und einer Fehlfaltung von Proteinen in Verbindung stehen. Die Zusammenarbeit wird über drei Jahre mit insgesamt $ 1 Millionengefördert (kanadische Dollar, ca. EUR 0,7 Millionen).

Das Projekt ist das erste, welches im Kontext des Kanada / Deutschland Programms finanziert wird. Dieses Programm beruht auf einer Kooperation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen seines Innovationsprogramms ZIM und dem CQDM Konsortium in Kanada. Als Teil einer breiter angelegten Kanada / Europa Initiative zielt das Kanada / Deutschland Programm darauf ab, neue und wegweisende Technologien zu fördern, die den Stand der Technik und den Prozess der Arzneimittelentwicklung verbessern oder beschleunigen könnten.

„Wir freuen uns, dass unsere Partnerschaft mit dem BMWi Früchte trägt. Die Kreativität und Innovationskraft dieses Projektes ist das, was uns antreibt und motiviert, internationale Förderprogramme aufzusetzen”, sagte Diane Gosselin, Präsidentin und Geschäftsführerin des CQDM. „Diese öffentlich-private Partnerschaft ist bereit, neues Fachwissen zu entwickeln und neue Märkte anzugehen. Das stärkt ohne Frage die Forschung in Kanada und in Deutschland.“

„Dieses Projekt ist aus einer großartigen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des LDC zu einem drängenden Forschungsthema entstanden. Es adressiert ein Feld  der biopharmazeutischen Forschung, das bislang unzureichend erforscht und verstanden ist. Der sogenannte „ER-Stress“, die gehäufte fehlerhafte Faltung von Proteinen als zelluläre Reaktion auf Stress, steht mit vielen Krankheiten in Verbindung. Dank der Förderung von CQDM und ZIM können Dr. Klebl und ich jetzt neue Forschungswerkzeuge entwickeln, um diese gezielt zu untersuchen”, sagte Dr. David Y. Thomas von der McGill University.

„Wir freuen uns sehr, bei dieser internationalen Kooperation mit Dr. Thomas von der McGill University an Board zu sein. Es ist eine echte Teamarbeit, die von unseren komplementären Expertisen und Stärken lebt, sowie einem tiefen Verständnis der zugrunde liegenden Biologie”, sagte Dr. Bert Klebl. „Diese öffentlich-private Partnerschaft führt multidisziplinäre wissenschaftliche Ressourcen zusammen. Sie könnte zur Entdeckung neuer Zielstrukturen führen, zu einem besseren Verständnis sogenannter ‚off targets‘etablierter Medikamente sowie möglicherweise zur Identifizierung neuer Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten, die mit einem fehlerhaften Transport von Proteinen zu tun haben.“

Über das Projekt: Untersuchung des Transportes und der Fehlfaltung von Proteinen

Ein Drittel der Proteine, die unsere DNA kodiert, passieren das Endoplasmatische Retikulum (ER)im Zellinneren. Das ER hat mehrere unterschiedliche Mechanismen, um zu prüfen, ob diese Proteine intakt und korrekt gefaltet sind. Einige Atemwegserkrankungen, die mit fehlerhaftem Proteintransport zusammenhängen, beruhen auf einem überaktiven Kontrollsystem. Es erkennt mutierte Proteine, die ansonsten funktional sind und markiert sie zum Abbau, bevor sie ihren Zielort erreichen. Dieses komplexe Kontrollsystem entsteht durch ein Netzwerk interagierender Enzyme, sogenannter Kinasen. Die Qualitätskontrolle des ER ist ein unzureichend erforschtes Gebiet der Biologie und könnte eine Goldmine für neue Zielstrukturen sein, die neue Behandlungsmöglichkeiten für vielfältige Krankheiten eröffnen, u.a. neurodegenerative Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Wir konnten zeigen, dass die Inhibition einiger dieser Kinasen die Genauigkeit des ER-Qualtitätskontroll­systems beeinflusst und Transportfehler ausgleichen kann, die für einige Krankheiten verantwortlich sind. Das Ziel dieses Projektes ist es, eine integrierte Plattform zu entwickeln, die es erlaubt, die wichtigsten Akteure zu untersuchen, die am korrekten Transport von Proteinen beteiligt sind. Dieses Kooperationsprojekt nutzt die Expertise allerbeteiligten Wissenschaftlers, um ein Set validierter Technologien und chemischer Sonden zu entwickeln, die es ermöglichen, die Proteinkinasen zu analysieren, die am Proteintransport beteiligt sind. In der Folge könnten neue Zielstrukturen zur Therapie von Krankheiten identifiziert werden, die mit dem ER in Verbindung stehen.

Über das CQDM

Das CQDM istein Pharma-Konsortium, das frühe Forschungsprojekte fördert mit dem Ziel, neue Forschungswerkzeuge und Technologien zu entwickeln, die die Identifizierung neuer Wirkstoffe beschleunigen. Das Modell ist weltweit einzigartig: Es beruht auf einem kooperativen Ansatz, wobei alle Beteiligten die Kosten der biopharmazeutischen Forschung teilen und von den Ergebnissen profitieren. Das CQDM bietet außerdem eine Plattform, die Akademiker, Regierungen und Pharma- und Biotechunternehmen zusammenführt, um die zahlreichen und komplexen Herausforderungen der Medizin anzugehen.Das CQDM erhält finanzielle Unterstützung von Merck, Pfizer, AstraZeneca, Boehringer Ingelheim, GlaxoSmithKline, Eli Lilly Canada, Janssen, Novartis Pharma Canada undSanofi Canada, weiterhin vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation in Quebec (MESI) und von der kanadischen Regierung im Rahmen des Business-Led Networks of Centres of Excellence Program (BL-NCE).

Weitere Informationen: www.cqdm.org

Mittwoch, der 11. Mai 2016
LDC und Boehringer Ingelheim kooperieren, um gemeinsam neue Ansätze zur Behandlung von Schizophrenie zu entwickeln
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LDC und Boehringer Ingelheim kooperieren, um gemeinsam neue Ansätze zur Behandlung von Schizophrenie zu entwickeln

Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), Max-Planck-Innovation GmbH und Boehringer Ingelheim International GmbH haben einen Vertrag unterzeichnet, mit dem Boehringer Ingelheim die Option erhält, eine neue Wirksubstanz zur Behandlung von Schizophrenie exklusiv zu lizenzieren, die derzeit am LDC entwickelt wird.

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Dortmund, 11. Mai 2016 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC), Max-Planck-Innovation GmbH und Boehringer Ingelheim International GmbH haben einen Vertrag unterzeichnet, mit dem Boehringer Ingelheim die Option erhält, eine neue Wirksubstanz zur Behandlung von Schizophrenie exklusiv zu lizenzieren, die derzeit am LDC entwickelt wird.

Der neue Ansatz basiert auf wegweisenden Forschungsergebnissen von Prof. Moritz Rossner und seinem Team am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen. Er wird eng mit dem Team des LDC zusammenarbeiten, um neue, therapeutisch wirksame Substanzen zu identifizieren, zu optimieren und bis zum Stadium einer validierten Leitstruktur zu entwickeln, die in in-vivo Modellsystemen wirksam ist. Moritz Rossner ist auch Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitgründer der Systasy Bioscience GmbH.

Schizophrenie ist eine schwere, chronische psychische Erkrankung. Laut Weltgesund¬heits-organisation zählt sie zu den 12 Krankheiten, die die Betroffenen am meisten beinträchtigen. Sie betrifft etwa einen von hundert Menschen weltweit und beeinflusst die Persönlichkeit der Erkrankten, ihr Verhalten, Denken und ihre Wahrnehmung der Welt. Obwohl antipsychotische Medikamente und psychotherapeutische Behandlungen die Symptome verringern und die Lebensqualität von Patienten deutlich verbessern können, gibt es noch immer einen hohen Bedarf nach neuen Medikamenten, die an den Ursachen ansetzen und kognitive Beeinträchtigungen vermeiden.

Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung,

die die Persönlichkeit der Erkrankten, ihr Verhalten,

Denken und ihre Wahrnehmung der Welt stark beeinflusst.

“Schizophrenie ist eine enorm komplexe Erkrankung, die das Leben der Betroffenen dramatisch verändert”, sagt Prof. Rossner. “Wir glauben, dass unser Ansatz das Potential hat die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten deutlich zu verbessern. Diese Kooperation mit dem LDC und Boehringer Ingelheim ist eine großartige Gelegenheit, um unsere Erkenntnisse aus dem Labor in die pharmazeutische Entwicklung voranzubringen.”

In diesem frühen Entwicklungsprojekt wird Boehringer Ingelheim einen Sitz im Projektentwicklungsteam übernehmen und eine Optionsgebühr zahlen. Außerdem wird das Unternehmen intern Ressourcen bereitstellen, um frühe Entwicklungsarbeiten zu unterstützen. Sobald die Wirksamkeit des neuen Ansatzes in relevanten in-vivo Modellsystemen nachgewiesen ist, kann Boehringer Ingelheim das Projekt zu vorab vereinbarten Konditionen exklusiv lizenzieren, um es präklinisch und klinisch weiter zu entwickeln. Jegliche Erlöse, die das LDC aus der Kommerzialisierung des Programmes erhält, werden mit den akademischen Erfindern und den kooperierenden akademischen Einrichtungen geteilt.

“Schon seit Gründung des LDC stehen wir in engem Austausch mit Boehringer Ingelheim und haben über die Jahre hinweg eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut. Wir schätzen ganz besonders ihre Expertise und ihr Engagement zur Entwicklung innovativer therapeutischer Ansätze“, sagt Dr. Bert Klebl, Geschäftsführer des LDC. “Wir freuen uns besonders, jetzt unser erstes gemeinsames Projekt im Bereich psychischer Erkrankungen zu starten. Unserer Ansicht nach wird dieses Feld vielfach unterschätzt. Wir sehen hier großes kommerzielles Potenzial, und unsere akademischen Partner haben eine Reihe äußerst vielversprechender Projekte auf diesem Gebiet.”

Über Max-Planck-Innovation

Als Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft ist Max-Planck-Innovation das Bindeglied zwischen Industrie und Grundlagenforschung. Mit unserem interdisziplinären Team beraten und unterstützen wir die Wissenschaftler bei der Bewertung von Erfindungen, der Anmeldung von Patenten sowie der Gründung von Unternehmen. Der Industrie bieten wir einen zentralen Zugang zu den Innovationen der Max-Planck-Institute. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe: Den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wirtschaftlich und gesellschaftlich nützliche Produkte.

Weitere Informationen:www.max-planck-innovation.de

Donnerstag, der 21. Januar 2016
LDC schließt neue Industriepartnerschaft zur Erforschung innovativer Medikamente
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LDC schließt neue Industriepartnerschaft zur Erforschung innovativer Medikamente

LDC und Roche wollen gemeinsam innovative Wirkstoffprojekte vorantreiben Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und Roche werden kooperieren, um innovative therapeutische Möglichkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Es sollen mehrere Krankheitsfelder mit dringendem Bedarf adressiert werden.

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LDC und Roche wollen gemeinsam innovative Wirkstoffprojekte vorantreiben

Dortmund, 21. Januar 2016 – Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) und Roche werden kooperieren, um innovative therapeutische Ansätze zu identifizieren und gemeinsam zu erforschen. Der Fokus liegt auf Krankheitsgebieten mit einem dringendem medizinischem Bedarf.

Projektideen können sowohl von akademischen Partnern des LDC stammen, zu denen führende Universitäten und Institute der Max-Planck- und Helmholtz-Gemeinschaft gehören, als auch aus dem Innovationsnetzwerk von Roche. Die Partner werden eng zusammen-arbeiten, um die Wirkstoffprojekte vom Ideenstadium – etwa einer neuen Zielstruktur – bis hin zur Identifikation eines präklinischen Kandidaten voran zu bringen. Das LDC wird dabei für Roche eine Inkubatorfunktion einnehmen und für frühe Ansätze im Bereich niedermolekulare Substanzen in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen akademischen Erfindern und ihren Instituten vorantreiben. Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt.

“Wir freuen uns sehr, mit Roche, dem weltweit größten Biotech-Unternehmen, zusammen­zuarbeiten“, sagt Dr. Bert Klebl, Geschäftsführer des LDC. „Wir sind beeindruckt von ihrer profunden Expertise in vielen Krankheitsfeldern und schätzen die ganz besonders konstruktive Atmosphäre im Team. Ohne Frage haben wir ein gemeinsames Verständnis davon, wie frühe Projekte aus der akademischen Forschung zielführend weiterentwickelt werden können, und teilen das Anliegen, greifbaren Nutzen für Patienten zu schaffen.”

Für jedes gemeinsam gestartete Projekt erhält Roche die Option, eine exklusive Lizenz zu nehmen, sobald ein zuvor definierter Meilenstein erreicht wird. Die Konditionen der Zusammenarbeit und Lizenzierung werden je Projekt so verhandelt, dass Investitionen und mögliche Erlöse fair unter den Partnern verteilt werden. Jegliche Einnahmen, die das LDC aus einer Kommerzialisierung gemeinsamer zukünftiger Projekte erzielt, werden mit den jeweiligen akademischen Erfindern und kooperierenden Instituten geteilt. Je nach Projekterfordernissen wird sich Roche an der Kollaboration mit finanziellen Mitteln beteiligen oder auch zusätzlichen Sachmitteln wie z.B. Zugang zu Roche’s Substanzbibliothek.