Mission: exzellente Grundlagenforschung
zum Patienten bringen
Die biomedizinische Grundlagenforschung in Deutschland gilt weltweit als erstklassig. Allerdings bleibt die Umsetzung der Forschungsresultate in kommerziell und medizinisch wertvolle Produkte weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dieses Potenzial nutzt das LDC – und überführt innovative Forschungsansätze in enger Zusammenarbeit mit akademischen Partnern in die pharmazeutische Anwendung. Das LDC versteht sich als “Translational Drug Discovery Center“ und ist damit Wegbereiter für neuartige Medikamente und Therapien zum Wohle der Patienten.
Innovationslücke zwischen Forschung und Industrie
Der mangelnde Reifegrad ist bei den meisten wissenschaftlichen Projekten in der Grundlagenforschung die größte Hürde auf dem Weg zur effektiven Wirkstoffentwicklung.
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Eine Erfahrung, die u.a. auch das Technologie-Transfer-Unternehmen Max-Planck-Innovation in seiner über 40-jährigen Firmengeschichte immer wieder machen musste. Selbst für wissenschaftlich hervorragende und kommerziell aussichtsreiche Projekte im frühen Entwicklungsstadium lassen sich kaum Industriepartner oder Risikokapitalgeber gewinnen, solange kein Proof of Concept vorliegt.
In dieser frühen Phase sind die üblichen Modelle zur Bewertung von Risiko- und Gewinnaussichten nicht anwendbar. Zudem sind die kurzen Investitionszyklen am Kapitalmarkt kaum mit den langen Entwicklungszeiten pharmazeutischer Projekte zu vereinen. Hinzu kommt, dass Pharmakonzerne aus marktwirtschaftlichen Erwägungen zunehmend aus den frühen Phasen der Wirkstoffforschung aussteigen, sodass die Lücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Arzneimittelentwicklung weiter wächst – trotz des steigenden Bedarfs nach innovativen Wirkstoffen und Therapien mit neuen Wirkmechanismen.
Die Lücke nachhaltig schließen
Seit seinem Bestehen hat das LDC mit großem Erfolg dazu beigetragen, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Arzneimittel-Entwicklung zu schließen.
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Möglich gemacht haben dies das nachhaltige Finanzierungskonzept, ein weitreichendes wissenschaftliches Netzwerk und integrierte Expertise in allen Bereichen von "Small Molecule Drug Discovery".
Das LDC wählt in Kooperation mit akademischen und industriellen Partnern aussichtsreiche Projekte im Frühstadium aus öffentlichen Forschungseinrichtungen aus – wie beispielsweise der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) oder renommierten Universitäten – und überführt sie professionell in biopharmazeutische Entwicklungsprojekte. Als Produkt entstehen innovative Leitstrukturen, die in allen Bereichen den hohen Standards der Branche entsprechen. Diese werden anschließend von der Pharmaindustrie aufgenommen und bis zur Marktreife entwickelt. Die akademischen Partner sind bis hin zur kommerziellen Verwertung beteiligt, sodass ein echter Lückenschluss zwischen Wissenschaft und Industrie erreicht wird.
Neue Hoffnung für Patienten
Das LDC wird zum Wegbereiter für neue Medikamente und innovative Therapiekonzepte für kritische und lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs, Entzündungsleiden, neurodegenerative oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei beschränkt sich das LDC jedoch nicht nur auf kommerziell besonders attraktive Märkte (Blockbuster Indikationen): Es berücksichtigt auch Nischen-Indikationen mit einem vorrangig humanitären Anspruch, für die ein besonders hoher Bedarf nach neuen Therapien besteht.